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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 3. September 2026 · sTraderZ.com – Matthias Sax GmbH

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Matthias Sax GmbH, Mühlstraße 18, 90762 Fürth (nachfolgend „Anbieter") und den Nutzern der Plattform sTraderZ.com (Web-Anwendung, mobile App und Schnittstellen). Nutzer können Verbraucher (§ 13 BGB) oder Unternehmer (§ 14 BGB) sein; Regelungen, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind entsprechend gekennzeichnet. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt eine digitale Plattform für Finanzbildung, Trading-Journaling und Performance-Auswertung im Bereich des Handels mit Finanzinstrumenten (insbesondere Aktien, Optionen, Futures, Forex, CFDs, ETFs und Kryptowerten) bereit. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Bildung und Information und stellen keine Anlageberatung im Sinne des WpHG dar. Es werden keine individuellen Anlageempfehlungen erteilt.

Zum Funktionsumfang gehören je nach gebuchtem Tarif u.a. ein Trading-Journal, Performance- und Portfolio-Auswertungen, Marktdaten (Tagesschlusskurse, im Pro-Tarif optional Echtzeitdaten über eine Broker-Anbindung „Bridge"), Backtesting-Werkzeuge, ein Steuerreport sowie Lern- und Akademie-Inhalte. Der konkret verfügbare Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif (Free, Basic, Premium, Pro) und der dort ausgewiesenen Leistungsbeschreibung.

Der Steuerreport ist eine rein technische, automatisierte Berechnungshilfe, die ausschließlich auf den vom Nutzer importierten Daten beruht. Er dient der Vorbereitung und Dokumentation und stellt keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) dar (Näheres in § 3).

Automatisierte Funktionen wie die Signal- und die Coaching-Engine erzeugen allgemeine, regelbasierte Hinweise (z.B. zu Kurslagen, möglichen Ein- und Ausstiegszeitpunkten oder zur Verwaltung offener Positionen) automatisiert auf Basis der importierten Daten. Sie berücksichtigen keine persönlichen Verhältnisse, Anlageziele oder die Risikotragfähigkeit des Nutzers und stellen keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar (Näheres in § 3).

Der Anbieter stellt während der Vertragslaufzeit die zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit der Plattform erforderlichen Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen bereit (§ 327f BGB). Da die Plattform als zentral gehosteter Dienst erbracht wird, werden Aktualisierungen automatisch eingespielt; einer Mitwirkung des Nutzers bedarf es nicht.

§ 3 Risikohinweise und Haftung

Der Handel mit Aktien, Optionen und anderen Finanzinstrumenten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Die Plattforminhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung; sie stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar und ersetzen nicht die individuelle Beratung durch zugelassene Fachberater. Anlageentscheidungen trifft der Nutzer eigenverantwortlich auf Grundlage eigener Prüfung.

Haftung: Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

Steuerreport: Der von der Plattform erzeugte Steuerreport beruht auf den vom Nutzer importierten Daten und auf allgemeinen, zum Zeitpunkt der Erstellung hinterlegten steuerlichen Annahmen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der steuerlichen Berechnungen und schuldet keinen steuerlichen Erfolg. Der Report ersetzt nicht die Prüfung durch einen Steuerberater und entbindet den Nutzer nicht von seinen steuerlichen Erklärungs- und Mitwirkungspflichten. Die Verantwortung für die Steuererklärung und die Vollständigkeit der zugrunde liegenden Daten verbleibt beim Nutzer.

Automatisierte Hinweise: Hinweise automatisierter Funktionen (insbesondere Signal- und Coaching-Engine) werden ohne menschliche Einzelfallprüfung erzeugt und sind allgemeiner Natur. Sie stellen keine Anlageberatung, keine individuelle Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Anlageentscheidungen trifft der Nutzer eigenverantwortlich; die Haftung des Anbieters richtet sich nach den vorstehenden Absätzen.

§ 4 Zahlungsbedingungen

Alle auf der Plattform genannten Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Die Zahlung ist bei Vertragsschluss beziehungsweise zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums fällig und wird über den Zahlungsdienstleister Stripe eingezogen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter nach erfolgloser Mahnung berechtigt, den Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen zu sperren; der Zugriff auf die eigenen Daten und der Datenexport bleiben möglich. Die aktuell verfügbaren Zahlungsmethoden werden beim Bestellvorgang angezeigt.

Abrechnungs- und Vertragswährung ist Euro (EUR). In anderen Währungen ausgewiesene Beträge dienen ausschließlich der Orientierung; maßgeblich ist der in Euro ausgewiesene Preis. Etwaige durch das Zahlungsmittel oder die Hausbank des Nutzers anfallende Umrechnungs- oder Auslandsentgelte trägt der Nutzer. Bei Unternehmern mit Sitz außerhalb Deutschlands kann sich die Umsatzsteuer nach dem Reverse-Charge-Verfahren richten.

§ 5 Abonnements – Laufzeit und Kündigung

Abonnements sind als Monats- oder Jahresabo erhältlich. Nach Ablauf der jeweiligen Erstlaufzeit verlängern sie sich auf unbestimmte Zeit, sofern sie nicht fristgerecht gekündigt werden.

  • Monatliches Abo: Kündigung mit 14 Tagen Frist zum Ende des Abrechnungsmonats
  • Jährliches Abo: Erstlaufzeit 12 Monate, kündbar mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Erstlaufzeit. Danach verlängert sich das Abo auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

Die Kündigung kann jederzeit über die Kontoeinstellungen auf sTraderZ.com oder per E-Mail an margincall@straderz.com erfolgen. Der Zugang bleibt bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen.

Verbraucher können die Kündigung außerdem jederzeit über die Kündigungsschaltfläche „Verträge hier kündigen" auf sTraderZ.com erklären (§ 312k BGB). Der Zugang der Kündigungserklärung wird sofort auf der Website und per E-Mail bestätigt. Verträge hier kündigen

Free-Tarif: Der Free-Tarif wird dauerhaft unentgeltlich bereitgestellt und kann jederzeit ohne Frist beendet werden. Für unentgeltlich bereitgestellte digitale Produkte gelten die verbraucherschützenden Vorschriften der §§ 327 ff. BGB. Ein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit eines bestimmten kostenlosen Funktionsumfangs besteht nicht.

Kostenlose Testphase: Wird eine kostenlose Testphase angeboten, endet diese nach Ablauf des angegebenen Zeitraums (derzeit 30 Tage) automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf, und ohne dass hierfür ein Zahlungsmittel hinterlegt werden muss. Die Testphase wandelt sich nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement um; im Anschluss steht der Free-Tarif zur Verfügung.

Einführungs- und Aktionspreise: Einführungs- und Aktionspreise gelten nur für den jeweils angegebenen Zeitraum (z.B. die ersten sechs Monate bzw. das erste Vertragsjahr). Nach dessen Ablauf gilt automatisch der reguläre Listenpreis des gewählten Tarifs. Der reguläre Folgepreis sowie der Zeitpunkt der Umstellung werden vor Abschluss der Bestellung deutlich angezeigt.

Geld-zurück-Garantie: Bei Jahresabonnements gewährt der Anbieter allen Nutzern (Verbrauchern und Unternehmern) eine freiwillige Geld-zurück-Garantie: Bei Kündigung innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss wird der volle Jahrespreis erstattet, ohne dass ein Wertersatz für die bis dahin genutzte Zeit berechnet wird. Für Verbraucher besteht daneben das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 6; die Garantie erweitert dieses Recht und schränkt es nicht ein. Macht ein Verbraucher innerhalb der 14 Tage sowohl von der Garantie als auch vom Widerrufsrecht Gebrauch, gilt die für ihn günstigere Regelung.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Verträgen über kostenpflichtige Tarife ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu (§§ 312g, 355 BGB). Die Plattform ist eine Dienstleistung, die während der Vertragslaufzeit fortlaufend erbracht wird. Wünscht der Verbraucher, dass die Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, so fragt der Anbieter beim Bestellvorgang ausdrücklich danach; das Widerrufsrecht erlischt dadurch nicht. Widerruft der Verbraucher nach einem von ihm verlangten vorzeitigen Beginn, schuldet er für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung einen Wertersatz, der dem Anteil der bereits genutzten Laufzeit am Gesamtpreis des gebuchten Zeitraums entspricht (§ 357a Abs. 2 BGB); der übrige Betrag wird erstattet. Fällt der Widerruf in die 14-tägige Geld-zurück-Garantie für Jahresabonnements (§ 5), entfällt der Wertersatz. Die vollständige Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular ist unter Widerrufsbelehrung abrufbar.

§ 7 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

Alle vom Anbieter bereitgestellten Plattforminhalte (insbesondere Software, Oberfläche, Handbuch, Kurse, Videos, Auswertungen und Datenbankstrukturen) sind urheberrechtlich geschützt. Der Nutzer erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Plattform und ihre Inhalte für eigene Zwecke zu nutzen; bei Unternehmern umfasst dies die Nutzung im eigenen Geschäftsbetrieb. Nicht gestattet sind die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte, die gemeinsame Nutzung eines Kontos durch mehrere Personen, das Weiterverkaufen oder Vermieten des Zugangs, die Vervielfältigung oder Weiterverbreitung von Inhalten außerhalb der Plattform sowie das automatisierte Auslesen (Scraping) der Plattform. Vom Nutzer importierte Handelsdaten und von ihm erstellte Inhalte bleiben sein Eigentum (§ 8).

§ 8 Nutzerinhalte, Community und Meldeverfahren

Eigene Inhalte: Der Nutzer kann in der Community Beiträge, Kommentare, Journaleinträge, Signale und Trade-Veröffentlichungen einstellen („Nutzerinhalte"). Die Rechte an seinen Nutzerinhalten und an seinen importierten Handelsdaten verbleiben beim Nutzer. Er räumt dem Anbieter das einfache, räumlich unbeschränkte, unentgeltliche Recht ein, die Nutzerinhalte für den Betrieb der Plattform zu speichern, zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen, maschinell in andere Sprachen zu übersetzen und technisch anzupassen (etwa Formatierung, Vorschaubilder). Das Recht endet mit der Löschung des Inhalts durch den Nutzer, soweit nicht gesetzliche Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Verbotene Inhalte: Nicht gestattet sind Inhalte, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen, insbesondere: rechtswidrige, beleidigende, diskriminierende oder belästigende Inhalte; Urheber- oder Markenrechtsverletzungen; Spam, Werbung und Schneeballsysteme; das Verbreiten falscher oder irreführender Angaben über Finanzinstrumente, Emittenten oder Kursverläufe sowie jede Form der Marktmanipulation oder des Anpreisens von Finanzinstrumenten zum eigenen Vorteil ohne Offenlegung (Art. 12 und 15 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, MAR); individuelle Anlageempfehlungen ohne die dafür erforderliche Erlaubnis; die Veröffentlichung personenbezogener Daten Dritter ohne deren Einwilligung; Schadsoftware und der Missbrauch der Plattform zu automatisierten Zwecken.

Moderation: Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Nutzerinhalte vorab zu überprüfen (Art. 8 DSA). Zum Schutz vor Betrug und Spam werden neue Inhalte automatisiert auf typische Merkmale geprüft, etwa Messenger-Links, Telefonnummern und Wallet-Adressen; auffällige Inhalte werden bis zur manuellen Prüfung zurückgehalten oder nicht angenommen. Für neue Konten gelten in den ersten Tagen Beschränkungen bei Beiträgen, Links und Direktnachrichten. Bei Kenntnis von rechtswidrigen oder gegen diese AGB verstoßenden Inhalten kann der Anbieter den Inhalt verbergen oder entfernen, seine Sichtbarkeit einschränken, Community-Funktionen des Nutzers vorübergehend aussetzen oder in schweren oder wiederholten Fällen das Konto sperren oder kündigen. Der Anbieter handelt dabei sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig und berücksichtigt die berechtigten Interessen aller Beteiligten, einschließlich der Meinungsfreiheit (Art. 14 Abs. 4 DSA). Inhalte, die von mehreren Nutzern unabhängig voneinander gemeldet werden, können bis zur Prüfung automatisch ausgeblendet werden.

Melden von Inhalten (Art. 16 DSA): Jede Person kann Inhalte, die sie für rechtswidrig hält, über die Meldefunktion an jedem Beitrag (angemeldete Nutzer) oder per E-Mail an die im Impressum genannte Kontaktstelle melden. Eine Meldung sollte den betroffenen Inhalt (Link), die Gründe für die Einschätzung sowie Name und E-Mail-Adresse der meldenden Person enthalten, sofern es sich nicht um Inhalte handelt, die sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Meldung, prüft sie zeitnah, sorgfältig und ohne Willkür und teilt der meldenden Person seine Entscheidung mit.

Begründung und Einspruch (Art. 17 und 20 DSA): Wird ein Nutzerinhalt entfernt oder eingeschränkt oder werden Community-Funktionen oder das Konto eines Nutzers beschränkt, informiert der Anbieter den betroffenen Nutzer mit einer klaren Begründung, die die Tatsachen, die Rechts- oder Vertragsgrundlage und die Möglichkeiten des Rechtsbehelfs nennt. Der Nutzer kann einer solchen Entscheidung innerhalb von sechs Monaten kostenlos per E-Mail an die im Impressum genannte Kontaktstelle widersprechen; der Anbieter prüft den Einspruch unter Beteiligung einer natürlichen Person und teilt das Ergebnis unverzüglich mit. Darüber hinaus steht dem Nutzer der Weg zu einer nach Art. 21 DSA zertifizierten außergerichtlichen Streitbeilegungsstelle und der Rechtsweg offen. Personen, die die Meldefunktion wiederholt für offensichtlich unbegründete Meldungen missbrauchen, können nach vorheriger Warnung von der Meldefunktion ausgeschlossen werden (Art. 23 DSA).

Maschinelle Übersetzung: Nutzerinhalte können anderen Nutzern auf deren Wunsch maschinell übersetzt angezeigt werden. Übersetzungen werden automatisiert erzeugt und können vom Original abweichen; maßgeblich ist stets der Originaltext. Der Anbieter übernimmt für die inhaltliche Richtigkeit maschineller Übersetzungen keine Gewähr.

§ 9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der DSGVO. Einzelheiten sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.

§ 10 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, soweit dies erforderlich ist, um sie an eine geänderte Gesetzeslage oder Rechtsprechung anzupassen, oder soweit es sich um redaktionelle oder technische Änderungen ohne Nachteil für den Nutzer handelt. Solche Änderungen werden spätestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform angekündigt; in der Ankündigung wird gesondert auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Schweigens hingewiesen. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb der Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen; widerspricht er, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen. Änderungen der Preise, des Leistungsumfangs oder sonstiger wesentlicher Vertragsinhalte erfolgen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers.

§ 11 Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Streitbeilegung

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Nutzer Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen dieses Staates von der Rechtswahl unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO). Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist Fürth.

Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit (§ 36 VSBG).

§ 12 Anbieterwechsel und Datenexport

Der Nutzer kann seine in der Plattform gespeicherten Daten (insbesondere Trades, Journaleinträge und Auswertungen) jederzeit in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (z.B. CSV oder Excel) exportieren. Bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter oder einer Beendigung des Vertrags unterstützt der Anbieter den Nutzer nach Maßgabe der Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act); der Übergangszeitraum beträgt höchstens 30 Kalendertage. Für den Wechsel und den Datenexport werden keine Entgelte erhoben. Nach erfolgreichem Abschluss eines Wechsels und Ablauf etwaiger gesetzlicher Aufbewahrungsfristen werden die Daten des Nutzers gelöscht.

§ 13 Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Es gilt dann die gesetzliche Regelung.

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