„Straddle“ kommt vom englischen „to straddle“ — rittlings sitzen: Mit Call und Put auf exakt denselben Strike und Expiry sitzt du buchstäblich auf beiden Seiten des Kurses gleichzeitig. Du zahlst beide Prämien und profitierst von einer starken Kursbewegung in beliebige Richtung — je größer die Bewegung, desto höher der Gewinn. Die Position verliert täglich durch Theta-Zerfall, solange der Kurs in der Nähe des Strikes bleibt.
Wann einsetzen: Vor Ereignissen mit unbekanntem Ausgang (Earnings, Fed-Entscheidungen, M&A). Achte auf die implizierte Volatilität (IV) — ist sie bereits sehr hoch, teuerst du den Straddle übermäßig und ein IV-Crush nach dem Event kann den Gewinn trotz richtiger Bewegung aufzehren.
| Kennzahl | Formel | Beispiel (Strike $100, Call $4 + Put $4 = Total $8) |
|---|---|---|
| Max. Profit | Unbegrenzt (nach oben) | ↑ bei starkem Ausbruch |
| Max. Loss | −Total Premium × 100 | −$800 (Kurs = Strike) |
| Breakeven oben | Strike + Total Premium | $108 |
| Breakeven unten | Strike − Total Premium | $92 |
💡 sTraderZ.com erkennt Long Straddle als Long Call + Long Put (gleicher Strike, gleicher Expiry) (↔️ Neutral).