Point-&-Figure-Charts stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die frühesten Aufzeichnungen erscheinen bei Charles Dow und seinen Zeitgenossen an der Wall Street, die damals Preisbewegungen in Spalten von „X" und „O" auf Millimeterpapier aufzeichneten — ohne Daten, ohne Zeitachse, nur Preis.
Später systematisierten Victor De Villiers (1933) und A.W. Cohen (1947) die Methode. Tom Dorsey verbreitete sie ab den 1990er Jahren international, hauptsächlich durch seine Arbeit mit Bullish Percent Indices. Heute ist P&F ein Nischeninstrument — aber genau weil so wenige es kennen, erzeugt es Signale, die in Candlestick-Charts schwer zu sehen sind.